In den 1930ern arbeitet Georg Hans Trapp als Zeichner für verschiedene lokale sozialdemokratische Zeitungen und entwirft antifaschistische Plakate und Fotomontagen. Diese Arbeit wird für ihn schnell lebensgefährlich, denn die Nationalsozialisten verfolgen politische Gegner*innen und Künstler*innen, die nicht in ihr Weltbild passten, gnadenlos.
1938 flieht er nach Norwegen, doch auch dort ist er nicht sicher. 1940 besetzen die Nationalsozialisten Norwegen und inhaftieren 1943 den Künstler. Sie deportieren ihn nach Deutschland, wo er bis zum Kriegende unter anderem in den Konzentrationslagern Flossenbürg und Dachau inhaftiert ist.
Georg Hans Trapp ist heute nahezu in Vergessenheit geraten. 80 Jahre nach Kriegsende wollen wir an das Werk dieses politischen Künstlers erinnern.
Eine Veranstaltung der Capek-Gesellschaft Hagen e.V.
Der Eintritt ist frei, für die Bewirtung sorgt das Team von Haus Rode!
