Neues Infoschild zur Gedenktafel an der ehemaligen Polizeiwache

Von Rosemarie Ring | Auf Initiative des SPD-Ortsvereins Hörde-Süd erinnert seit den 1980er-Jahren eine Gedenktafel am Gebäude der ehemaligen Polizeiwache in Hörde an die Opfer des Nationalsozialismus. Während der NS-Herrschaft von 1934 bis 1945 befand sich hier die Gestapo-Zentrale für den Bezirk Arnsberg. Im Keller des Hauses war ein Gestapo-Gefängnis untergebracht, in dem Menschen gefoltert und ermordet wurden. Von diesem Ort aus wurden zudem im Jahr 1945 die Morde im Rombergpark und in der Bittermark organisiert.
Der Ortsverein gedachte der Opfer viele Jahre lang jeweils am Gründonnerstag mit einer Kranzniederlegung.
Nach der Übernahme des Gebäudes durch die Ko-Operativ e.G. im Jahr 2019 wurde das Haus in den Jahren 2021 bis 2024 umfassend umgebaut und aufgestockt. Es entstand das genossenschaftliche Wohnprojekt „Wir aufm Revier“.
Im November 2022 stellte sich bei vorbereitenden Arbeiten heraus, dass die Gedenktafel verschwunden war. Entgegen der ursprünglichen Planung war sie nicht von der beauftragten Schlosserfirma abgenommen und zwischengelagert worden.

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1. Großes Vorbereitungstreffen für den Kultursommer

Der Kultursommer Hörde kommt. Am 27. Juni ist es soweit. Bis dahin will Hörde International als Veranstalter das Fest gemeinsam mit vielen Hördern und Hörderinnen, Vereinen, Initiativen und Organisationen vorbereiten und möglichst vielen die Möglichkeit geben sich auf den Straßen im Hörder Zentrum oder auf den Bühnen zu präsentieren.
Dazu wird es mehrere Vorbereitungstreffen geben.

Hörde International lädt hier zum 1. Großen Vorbereitungstreffen am 24. Februar um 19 Uhr in den Bürgersaal, Bahnhofstr.16 (Eingang über die Hörder Brücke) ein.

Für mehr Informationen zum Kultursommer Hörde schauen Sie bitte hier: Kultursommer Hörde

Wer sich jetzt schon für eine Beteiligung beim Kultursommer anmelden möchte, kann das hier tun: Anmeldung Kultursommer Hörde

Grünfrau startet neues Projekt: Pop-up-Garten

Dieses Jahr startet Grünfrau ein neues Projekt: den Pop-up-Garten. Dabei werden Hochbeete zur Verfügung gestellt, die für ein Jahr bewirtschaftet werden können. Ziel ist es, selbst Gemüse anzubauen und dabei praxisnahes Wissen rund ums Gärtnern zu sammeln.
Begleitet wird das Projekt von einer erfahrenen Gärtnerin. Teilnehmende können Schritt für Schritt lernen, wie Gemüseanbau funktioniert – von der Aussaat bis zur Ernte – und bekommen viele Tipps zu Pflege, Boden, Pflanzen und nachhaltigem Gärtnern.
Ein erster Informationstermin findet im März statt, der Start des Pop-up-Gartens ist im April.
Bleibt auf dem Laufenden und erfahrt mehr über das Projekt auf Instagram oder schreibt eine Mail an jlueling@gruenbau-dortmund.de

So war die Nacht der Lichter in Hörde

Die vierte Nacht der Lichter lockte am vergangenen Freitag, 6. Februar wieder viele Menschen in Hörde vor die Tür. An insgesamt 13 Lichterstationen luden Einrichtungen, Initiativen, Kitas, Vereine und Kunstschaffende zum Verweilen, Mitmachen und Begegnen ein.
Passend zu den winterlichen Temperaturen sorgten mehrere Lagerfeuer an unterschiedlichen Orten für Wärme. Kinder zogen mit selbstgebastelten Lichtertieren und Lichtschwertern durch den Stadtteil, während Jung und Alt Märchen, Gedichten, Chor- und Instrumentalmusik lauschten, Boule spielten oder Kunst betrachteten. Auch Essen und warme Getränke fehlten nicht.
„Wir hatten einen schönen Abend im Atelier und wollen im nächsten Jahr gerne wieder mit dabei sein“, sagt Michael Schulz-Runge vom Atelier Dreisam – eine Rückmeldung, die viele Beteiligte teilten.

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Neue Podcastfolge: Wenn Steine Geschichten erzählen

Foto: Besim Mazihipi
Foto: Besim Mazhiqi

Heimatforscher wie Willi Garth sind immer fasziniert, wenn es ihnen gelingt, Steine zum Reden zu bringen. In der neuen Folge der Podcastreihe „Zwischen Himmel und Hörde“ beschäftigt er sich mit Wappensteinen und Grabplatten aus dem ehemaligen Kloster Clarenberg, die heute an einem Denkmal vor und als Original in der Stiftskirche hängen und von vergessenen Adelsfamilien künden.
Er berichtet von der Entdeckung bei Bauarbeiten, als in den 1930er Jahren Putzschichten am Klostergebäude abgetragen wurden und alte Sandsteinreliefs zum Vorschein kamen.

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