Hörde PUTZmunter ist in Hörde mittlerweile zu einem Begriff für Sauberkeit geworden … und die meisten Menschen wissen, was damit gemeint ist. Wir, Mitglieder von Hörde International, kümmern uns um unsere Umwelt und sorgen dafür, dass Hörde noch schöner wird. Für 2027 hat Marianne Diel, die Organistorin von Hörde PUTZmunter, nach den positiven Erfahrungen der letzten Jahre einiges verändert.
Zum Tag der Offene Ateliers in Hörde öffnen sich am Samstag, 17.10.26 von 14 bis 19 Uhr und am Sonntag, 18.10.26 von 11 bis 18 Uhr, viele Türen zu den Kunstwerken von circa 50 Kunstschaffenden aus Hörde und dem Umland, präsentiert an 21 Orten in Dortmund-Hörde. Und als Geschenk von uns an euch zum 20.ten Jubiläum gibt es am Sonntag, 18.10.26 von 13 bis 16 Uhr Kreatives Upcycling vor der Tür des KulturLadens, Alfred-Trappen-Str. 17: Altes Geschirr in neuem Glanz! Alle Informationen findet man im diesjährigen Flyer, der ab sofort an den üblichen Stellen und immer auch im KulturLaden an der Alfred-Trappen-Str. 17 bereit liegt. Dabei sind bekannte Ateliers, wie das Atelier Dreisam, Atelier Kunstflirt von Beate Bach, Atelier Bremer, das Art-Studio Jablunowskij, Atelier Karla Christoph und das Atelier Cirtha Krause. Die Lutherkirche ist schon seit Jahren unterstützend dabei und öffnet ihre Türen für fünf interessante Künstler*innen. Die Herz-Jesu-Kirche bietet uns zum zweiten Mal ihren Raum an, dort stellen 6 Kunstschaffende gemeinsam aus. Am Samstag, 17.10.2026, 16 Uhr, wird Markus Schröder hier die Tasten der Kirchenorgel testen.
Die drei Mitbegründerinnen Karin, Bea und Christine (v.r.) und Dorothee (seit etwa vier Jahren dabei) in prächtiger Stimmung. Foto: RoMü
Von Roland Müller | Der Name „Aufbruch“ weist eher auf frische und junge Aktivitäten hin – beim „Café Aufbruch“ haben jedoch sehr agile Damen im Rentenalter die Initiativen in der Hand. Erst recht, als der Verein am Schildplatz jetzt seinen 20. Geburtstag feierte. Einen gewählten Vorstand – wie in jedem Verein – gibt es nicht, erklärt Christine Hinrichsen, die mit 79 Jahren zuweilen auch das Wort führt: „Wir verstehen uns als Café für alle, die sich auf ihre Fahnen den Schutz der Umwelt, öko-soziale Projekte und soziale Gerechtigkeit geschrieben haben.“ Und beim Jubiläum wurden auch zwei unterschiedliche Plakate sichtbar: Matriarchat und Patriarchat, ein jedes – natürlich – mit unterschiedlicher Aussagekraft.
Henri Matisse und Frida Kahlo tauchen die Phoenix-Halle in ein gewaltiges Farbenmeer. Foto: RoMü
Von Roland Müller | Nach den gelungenen Premieren des französischen Unternehmens „Culturespaces“ in der Hörder „Phoenix des Lumières“-Halle vor über drei Jahren, „malen“ nun der französische Künstler Henry Matisse (1869-1954) und seine mexikanische Kunstkollegin Frida Kahlo (1904-1957) mit ihren Werken immersive Schlagzeilen. Dabei musste Matisse zu Lebzeiten sehr kämpfen: Seine „Symphonie der Farben“ stieß im letzten Jahrhundert auf mächtige Kritik des Publikums und wurde als „Revolution“ in der Kunst gebrandmarkt. Die „Kraft der Farben“ hat hingegen Matisse selbst als sein Markenzeichen kreiert: Gelb, zartes Rosa, Orange, Grün, viele andere und insbesondere Schwarz würden „Zeichen der Befreiung“ setzen, die Harmonie von Mensch und Natur betonen, wie jede Farbe überhaupt „die Türen zu einer anderen Welt“ öffnen würde. Wie auch seine Reise über den Ozean ihm ganz neue Perspektiven seiner Kunst offenbarten: Farben könnten Töne erzeugen und neue Formen seiner Phantasie entwickeln. Dabei schuf Matisse die berühmten „Scherenschnitte“, die letztlich den Bildern neue Formen bescherten. Von seinen Farben ließ er aber nicht ab und half dabei auch seinem Publikum, denn; „Es gibt überall Blumen – für den, der sie sehen will.“
Am Samstag, 3. Oktober und Sonntag, 4. Oktober feiert die Ev. Kirchengemeinde Hörde ihren traditionellen Erntemarkt an der Lutherkirche, Kanzlerstr. 2-6. Beginn ist am Samstag, 3. Oktober um 11 Uhr. Die ehrenamtlichen Mitarbeitenden der gemeindlichen Gruppen bieten bis 18 Uhr in den Verkaufsbuden viele selbstgemachte Leckereien und Deko-Artikel zum Verkauf an. Es gibt Reibekuchen, Crêpes, Waffeln, Currywurst und Pommes, Zwiebelkuchen und Kürbissuppe sowie Bergmann Pils und Spezial, Federweißen und alkoholfreie Getränke für Jung und Alt. Außerdem Basteleien und Strickwaren. Neu dabei sind in diesem Jahr die Gärtnerei GrünFrau mit einem POP-UP-Garten sowie das Projekt gemeindliche Projekt „Bunte Beete“ mit Angeboten für Kinder. Um 16 Uhr steht als besonderes Highlight die Aufführung des inklusiven Tanzprojektes „Dance in – Dance out“ unter Leitung der ehemaligen Primaballerina Monica Fotescu-Uta in der Lutherkirche auf dem Programm. Am Sonntag zum Erntedankfest feiert das Team der „Hörder Puppenkiste“ mit Pfarrer Martin Pense ab 11 Uhr bei hoffentlich schönem Wetter vor der Lutherkirche einen fröhlichen Familiengottesdienst zum Mitmachen und Mitsingen. Highlight des Gottesdienstes ist die Aufführung der Bibelgeschichte Anschließend etwa gegen 12 Uhr gibt es ein besonderes Spieleangebot für Kinder und die Verkaufsbuden öffnen wieder bis 18 Uhr. Der Verkaufserlös ist für das kostenlose Mittagessen ‚#wärmewinter“, das ab dem 7. Oktober wieder jeden Mittwoch im Gemeindehaus angeboten wird. Die Ev. Kirchengemeinde feiert das Erntefest wie immer zusammen mit dem Stadtbezirksmarketing Hörde und dem Verein „Hörde International“.