
Heimatforscher wie Willi Garth sind immer fasziniert, wenn es ihnen gelingt, Steine zum Reden zu bringen. In der neuen Folge der Podcastreihe „Zwischen Himmel und Hörde“ beschäftigt er sich mit Wappensteinen und Grabplatten aus dem ehemaligen Kloster Clarenberg, die heute an einem Denkmal vor und als Original in der Stiftskirche hängen und von vergessenen Adelsfamilien künden.
Er berichtet von der Entdeckung bei Bauarbeiten, als in den 1930er Jahren Putzschichten am Klostergebäude abgetragen wurden und alte Sandsteinreliefs zum Vorschein kamen.
Als das Abteigebäude 1966 abgerissen wurde, ließ die Volksbank die Wappensteine und eine weitere Platte in ein Betondenkmal einfassen, das vor der Stiftskirche aufgestellt wurde und im Laufe der Jahre von den Autoabgasen stark beschädigt wurde. Dank des Engagements des Hörder Heimatvereins wurden die Steine professionell konserviert, Duplikate an der Straße platziert und die Originale 1998 in die schützende Stiftskirche überführt. Dort sind sie am Nordportal neben dem Grabdenkmal des Dietrich von der Mark angebracht.
Neben diesen „steinernen“ Geschichten wird in dem Podcast von ungewöhnlichen Geschehnissen auf dem Kath. Friedhof am Ölpfad berichtet. Willi Garth erzählt wie dort 1999 Dreharbeiten zum ZDF-Film „Der Schnapper“ mit dem Schauspieler Horst Krause stattfanden.
Der Podcast ist auf dem youtube-Kanal des Heimatvereins Hörde zu sehen.
Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter www.heimatverein-hoerde.de
