Kategorie: Bemerkenswertes zu Hörde

chimichurri

Chimichurri-Chef Dirk Kalthoff auf der Terrasse seines Restaurants an der Hörder Phoenixseeallee Foto: RoMü
Chimichurri-Chef Dirk Kalthoff auf der Terrasse seines Restaurants an der Hörder Phoenixseeallee Foto: RoMü

Von Roland Müller | Wer hätte zu stählernen Hoesch-Zeiten von einem argentinischen Spezialitäten-Lokal in Hörde geträumt? Fast 20 Jahre nach dem Aus des Stahlwerkes ließ Dirk Kalthoff (53) diesen Traum Wirklichkeit werden und eröffnete 2018 sein „chimichurri“ an der Hörder Phoenixseeallee. Und bereut hat er das nie.
Dirk Kalthoff wurde in Deutschland geboren, seine Eltern wanderten ein Jahr später nach Argentinien aus, aber der junge Dirk kehrte als 20-Jähriger zurück nach Deutschland. Er ließ sich als Hotel- und Gaststättenfachmann ausbilden, arbeitete auch im Ausland (Teneriffa) und entschied sich dann für Hörde. Das Risiko hielt er dabei all die Jahre bewusst niedrig: „Unser Konzept beruht auf der Idee, sich immer auf die jeweilige wirtschaftliche Situation ein- oder umzustellen.“

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„Haus am Phönixsee“

Die Restaurantleiter Domenico Massaro (li.) und Sebastian Buteweg Foto: RoMü
Die Restaurantleiter Domenico Massaro (li.) und Sebastian Buteweg Foto: RoMü

Von Roland Müller | Die Skeptiker waren nicht in der Minderheit, als Mitte Dezember des vergangenen Jahres das mit viel Vorschusslorbeeren bedachte Restaurant „Haus am Phönixsee“ eröffnete und zur Silvesterfeier dann von den knapp 80 Sitzplätzen nur gut die Hälfte besetzt waren: „Wie wollen die denn auf einen grünen Zweig kommen?“ Drei Monate später verbreiten die beiden Restaurantleiter, Domenico Massaro (37) und Sebastian Buteweg (34), selbstbewusst Optimismus pur: „Unsere Entwicklung geht stark nach oben.“ Mittlerweile sei das Lokal an Wochenenden sehr gut besucht, an manchen Tagen sogar fast ausgebucht.
Vielleicht hatte der Düsseldorfer Sternekoch und Gastro-Investor Anthony Sarpong doch eine gute Nase, schätzte die Lage am Phoenixsee richtig ein und sparte nicht an Einrichtung, Küche und Personal – wobei: Die Schreibweise mit „ö“ statt mit „oe“ ist das Ergebnis eines Versehens, das der Chef aber nicht korrigierte, sondern eher auf das Publikum hoffte: „So wird von uns öfter gesprochen.“

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Zwischen Rätsel und Fantasie

Aus dem Schlund eines Fisches springende Tiger gehören mit zur bildgewaltigen Dali-Ausstellung in der ehemaligen Hoesch-Gasgebläsehalle, Foto: Culturespaces/Falko Lübbecke
Aus dem Schlund eines Fisches springende Tiger gehören mit zur bildgewaltigen Dali-Ausstellung in der ehemaligen Hoesch-Gasgebläsehalle, Foto: Culturespaces/Falko Lübbecke

Von Roland Müller | Mit einem „endlosen Rätsel“, mit dem jede Phantasie sprengenden Surrealisten Salvador Dali, läutet das „Phoenix des Lumières“ in 2024 eine zweite immersive Ausstellung (sinnliches Erfahren von Farbe und Kunst) ein. In der ergänzenden Rolle findet sich Antoni Gaudi mit seiner „Fantasie der Architektur“ wieder.

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Gastro-Eröffnung „Haus am Phoenix-See“

Das „Gourmet-Team“ (v.l.): Restaurantleiter Domenico Massaro, Sarah Hansel (Service), Nick Brose, Küchenchef Nikolas Köster, Hanane Bouchikhi, Abderazek Baccar, Dilara Demir (Service), Thies Becker und, ebenfalls Restaurantleiter, Sebastian Buteweg (Foto: RoMü)
Das „Gourmet-Team“ (v.l.): Restaurantleiter Domenico Massaro, Sarah Hansel (Service), Nick Brose, Küchenchef Nikolas Köster, Hanane Bouchikhi, Abderazek Baccar, Dilara Demir (Service), Thies Becker und, ebenfalls Restaurantleiter, Sebastian Buteweg (Foto: RoMü)

Von Roland Müller | Endlich – nach langer Wartezeit hat das Gourmet-Restaurant „Haus am Phoenix-See“ eröffnet. In diesen Tagen präsentierte sich das Haus neugierigen Blicken, geladenen Gästen und Liebhabern der feinen Küche mit einer geschmackvollen Inneneinrichtung und offenem Blick in eine umtriebig-moderne Küche. Erster Eindruck: Ja, die Adresse ergänzt das kulinarische Angebot am See mit ausgewählten Leckerbissen, feinen Getränken und einer (noch) übersichtlichen Speisenkarte. Küchenchef Nikolas Köster hält den Ball (sprich: Pfanne) zunächst auch bewusst flach: „Wir sind kein Michelin-Sterneladen, in dem alles piekfein sein muss.“ Gleichwohl will sich der Chef der Küchenbrigade dem Wettbewerb um angestrebte Sterne stellen: „Wir wissen aber, dass das viel Arbeit erfordert.“

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Integration: Lokal willkommen

Die „lokal willkommen“-Mitarbeiter Ulrike Podhajsky und Andreas Schmitz-Grenda vor dem Werk der „Sprayacademy“ - mit Dortmunder Willkommensgrüßen in unterschiedlichen Sprachen. (Foto: RoMü)
Die „lokal willkommen“-Mitarbeiter Ulrike Podhajsky und Andreas Schmitz-Grenda vor dem Werk der „Sprayacademy“ – mit Dortmunder Willkommensgrüßen in unterschiedlichen Sprachen. (Foto: RoMü)

Von Roland Müller

Keine 40 Meter entfernt von der Statue einer „träumenden Frau“ des weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Hörder Bildhauers Bernhard Hoettger (1874-1949) werden in den Räumen des „lokal willkommen“ am Schildplatz Sprachgrenzen überwunden und die Sehnsucht von Flüchtlingen nach ihrer Heimat ein wenig gemildert: Das Dortmunder Integrationsnetzwerk hört sich zwar etwas kompliziert an, versteht sich aber als Mittler, Helfer, Fürsprecher und Zuhörer und ganz praktische Anlaufstelle für all jene, die von Krieg, Hunger und Verfolgung entwurzelt wurden.
Das Netzwerk ist in Dortmund in sieben Stadtbezirken etabliert, für Hörde und Hombruch sind die Sozialarbeiterin Ulrike Podhajsky und der Erziehungs-Pädagoge Andreas Schmitz-Grenda verantwortlich.

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