Im vergangenen Jahr konnte der Heimatverein Hörde mehrere Ausstellungsvitrinen vom Westfälischen Schulmuseum in Marten, das z.Z. grundsaniert wird, bekommen und eine Neugestaltung der Ausstellung zur Hörder Brautradition vornehmen. Mitglieder des Vereins räumten den Bereich aus und nahmen eine umfassende Renovierung vor. Bei der Wiedereröffnung waren die Besuchenden beeindruckt wie hell und einladend der Bereich jetzt aussieht. Willi Garth, der Ehrenvorsitzende des Vereins, freute sich, dass das bisherige Provisorium nun der Geschichte angehört. In den Vitrinen werden die Geschichte der einstigen Stiftsbrauerei, der Brauprozess und die Vermarktung des bei den Hördern beliebten Bieres jetzt angemessen dargestellt. Aus der neueren Hörder Braugeschichte wurden das Phoenix-Bräu und das Bergmann-Bier aufgenommen. Neu ist die Möglichkeit, umfangreichere Informationen über einzelne Ausstellungsstücke jetzt über einen angebrachten QR-Code abzurufen.
Die Vorsitzende des Heimatvereins, Heike Regener, bedankte sich bei Andreas Brücher und Raimund Schroeder, unter deren Federführung die Umgestaltung erfolgte, für ihr enormes Engagement.
Das Hörder Heimatmuseum im Westflügel der Hörder Burg, Hörder Burgstr. 18, lädt am Sonntag, 18. Januar 2026 von 11.00 – 13.00 Uhr zu einem Besuch der Ausstellung ein.
Um 11.30 Uhr wird eine ca. 1-stündige Führung angeboten. Eintritt und Führung sind kostenfrei.
In der wieder gut bestückten Fundgrube finden Liebhaber überzählige Bücher und Gegenstände, die gegen eine kleine Spende abgegeben werden.
Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter www.heimatverein-hoerde.de
Hörder Heimatmuseum mit neugestalteter Bierabteilung
Andreas Brücher (rechts) und Raimund Schroeder stoßen mit einem Glas Bier auf die Fertigstellung der Ausstellung an. Foto: Bernhard Finkeldei 