Erntemarkt in Hörde 5. und 6. Oktober

Auf dem Friedrich-Ebert-Platz unterm Regenschirm: Die Aktiven und „Macher“ des Hörder Erntemarktes: Beate Schwedler (Kindertrauerzentrum), Anna Brinkhoff (Stadtbezirksmarketing), Ulrich Spangenberg (Stadtbezirksmarketing), Jochen Deschner (Hörde International), Raimund Schröder (Heimatverein), Martin Pense (Ev. Gemeinde), Foad Boulakhrif (Agentur Schöne Märkte) (Foto: RoMü)
Auf dem Friedrich-Ebert-Platz unterm Regenschirm: Die Aktiven und „Macher“ des Hörder Erntemarktes: Beate Schwedler (Kindertrauerzentrum), Anna Brinkhoff (Stadtbezirksmarketing), Ulrich Spangenberg (Stadtbezirksmarketing), Jochen Deschner (Hörde International), Raimund Schröder (Heimatverein), Martin Pense (Ev. Gemeinde), Foad Boulakhrif (Agentur Schöne Märkte) (Foto: RoMü)

Von Roland Müller | Alle Veranstalter des „Hörder Erntemarktes“ schauten im Regen gen Himmel: „Das Wetter wird am kommenden Samstag und Sonntag herbstlich schön“, breitete sich eine trotzig-zuversichtliche Stimmung aus. Denn auf Sonne will und soll das „Fest für die ganze Familie“ in der Hörder Altstadt nicht verzichten.
„Viele tausend Besucher“, ist sich Ulrich Spangenberg, Geschäftsführer des Stadtbezirksmarketings Hörde, sicher, „dürfen sich auf ein buntes Programm, gleichermaßen für Jung und Alt, freuen.“ Und in der Fußgängerzone, an der Schlanken Mathilde oder auf dem Friedrich-Ebert-Platz warten tatsächlich viele Überraschungen. Am 6. Oktober wird es außerdem einen verkaufsoffenen Sonntag von 13 bis 18 Uhr geben.

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„Burgerrausch“

Eine glückliche „Burgerrausch“-Familie (v.l.): Junior-Chef Gunnal Chandihok, Mama Alka und Papa Sanjes. Nicht dabei: Tochter Heshika. Foto: RoMü
Eine glückliche „Burgerrausch“-Familie (v.l.): Junior-Chef Gunnal Chandihok, Mama Alka und Papa Sanjes. Nicht dabei: Tochter Heshika. Foto: RoMü

Von Roland Müller | Vor fast 30 Jahren wagte das junge indische Ehepaar Sanjes Chandihok und Ehefrau Alka die Flucht aus ihrer Heimat, über Afghanistan nach Deutschland. Sie fanden rasch Arbeit, die Familie vergrößerte sich, ein Sohn und eine Tochter kamen in Unna zur Welt, und dann wurde 2019 ein Pachtvertrag mit dem Besitzer der Hörder Traditionskneipe „Pökelfass“ unterschrieben. Heute sehen sich Sanjes (52), Alka (49), Gunnal (27) und Heshika (23) als „glückliche Burgerrausch-Familie“, die ihren Gästen „Freude und ein Wohlgefühl“ in der Gaststätte vermitteln will.

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Neue Infostelen zeigen Veränderungen in Hördes Zentrum

Von Roland Müller | Hörde ist wetterfest. Und seine älteren Bürgerinnen und Bürger obendrein selbstbewusst: Wenn man mit der U-Bahn Richtung Norden fährt, heißt es nicht „Wir fahren in die Stadt“, sondern „Wir fahren nach Dortmund“. Die Stadt heißt Hörde, und von dort geht es Richtung Dortmund. Die Überzeugung der Alteingesessenen nährt sich aus dem Umstand, dass Hörde auf eine Tradition mit Stahl, Hoesch, Stifts-Brauerei und eben Eigenständigkeit verweisen kann. Und diese Tradition ist jetzt auf Corten-Stahl (Hoesch!) gegossen und als „Info-Stele“ aufgestellt: gleich dreimal, übermannsgroß, in der Nagelschmiedegasse zwischen Faßstraße und Alfred-Trappen-Straße, an der Bahnhofstraße (Höhe Stadtgarten) und in der Friedrich-Ebert-Straße.
Dort ist manch Wissenswertes, Erstaunliches und – ja, auch – Erfreuliches in Bild, Schrift und Plan zu entdecken: Was hat Hördes Stadtumbau bewirkt, wie hat sich Hörde von 1976 bis heute verändert und zwar mit Hilfe von Fördermitteln, die aus den Kassen von Europäischer Union, Bund, Land und Stadt Dortmund stammen?

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Vergänglichkeit tanzen: Ein Theaterabend über das Verschwinden

Foto_by_Klaus_Pfeiffer
Foto_by_Klaus_Pfeiffer

Das Kollektiv 4.D präsentiert Ende August auf dem ehemaligen Gelände der Hoesch-Stahlwerke in Dortmund Hörde ein Tanztheater-Stück mit Texten und Choreografien zum Thema Verschwinden.
Der Abend findet auf dem ehemaligen Gelände der Hoesch-Stahlwerke statt. Mit dem Verschwinden der Stahl-Industrie in Hörde, ist ein neues Gewerbe- und Erholungsgebiet entstanden. Die alten Industriedenkmäler wurden umgenutzt und wo früher gearbeitet wurde, wird heute gegessen, getrunken oder getanzt.
In Anbetracht der tobenden Krisen und Kriege, schwelenden Klimakatastrophen, und unbekannten Krankheitserreger stellen sich die Künstlerinnen die Frage, ob es nicht an der Zeit ist, mit Würde und Freude Abschied zu nehmen, um Platz für Neues zu schaffen. Es geht um den Abschied von Lebensabschnitten, persönlichen Gegenständen, Beziehungen, alltäglichen Gewohnheiten und sogar von der Vorstellung, dass die Sonne für immer scheinen wird.

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