Dortmund-Hörde: Der letzte Rest des Hörder Bachs wird renaturiert

In Dortmund-Hörde wird nun auch das letzte Stück des Hörder Bachs aus seinem gebauten Korsett befreit. Die Emscher Genossenschaft und die Stadt Dortmund verwandeln den letzten, bislang betonierten Abschnitt in ein naturnahes Gewässer mit lebendigen Ufern, flachen Auen und frei fließendem Wasser.
Rund 600 Meter Bachlauf werden ökologisch aufgewertet. Beton verschwindet, Hindernisse werden durch sanfte Gefällestrecken ersetzt, damit Fische wieder ungehindert wandern können.

So entsteht neuer Lebensraum für Pflanzen, Insekten und Tiere und ein sauberer, lebendiger Bach – ein großer Gewinn für die Umwelt.
Das ist besonders bemerkenswert, wenn man zurückblickt: Auch die Emscher war früher eine berüchtigte Abwasserbrühe. Heute fließt sie wieder offen und sauber durch die Stadt – unter anderem am Phoenix-See.
Mit dem letzten Baustein am Hörder Bach wird dieses „Zurück zur Natur“ nun vollendet. Ein starkes Zeichen für lebendige Gewässer, mehr Artenvielfalt und echte Lebensqualität mitten in der Stadt. Den detaillierten Bericht der Emscher Genossenschaft findet man hier