Monat: April 2026

Heimatmuseum erhält ein Originalgemälde von Lutz Dittberner

Bernhard Finkeldei, 1. stv. Vorsitzender des Heimatvereins Hörde, nahm ein Gemälde des Hörder Malers Lutz Dittberner zusammen mit einem Bildband als Schenkung entgegen. Foto: Raimund Schroeder
Bernhard Finkeldei, 1. stv. Vorsitzender des Heimatvereins Hörde, nahm ein Gemälde des Hörder Malers Lutz Dittberner zusammen mit einem Bildband als Schenkung entgegen. Foto: Raimund Schroeder

Lutz Dittberner wurde 1899 in Hörde geboren. Nach seiner Schulbildung wurde er zunächst kaufmännischer Angestellter und nahm als Soldat am 1. Weltkrieg teil. Danach arbeitete er als Bergmann. In den 1920er-Jahren belegte er Fernkurse an der Mal- und Zeichenschule in Berlin-Dahlem und begann nebenberuflich zu zeichnen und zu malen. 1926 kündigte er seine Anstellung beim Hörder Hüttenwerk, um sich ganz der Malerei zu widmen. Dittberner gewann bald Anerkennung als Künstler, fand Freunde in der Künstlergemeinschaft „Junge Front“, die sich als kämpferische Avantgarde verstand. Auf Studienreisen durch zahlreiche europäische und außereuropäische Länder vervollkommnete er sein Können. Besonders in Schweden veranstaltete er eigene Ausstellungen. 1950 eröffnete Dittberner in seinem Lücklemberger Haus eine Gaststätte „Die Tube“, die zum Treffpunkt internationaler Kunstliebhaber wurde.

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