
Von Roland Müller | Wer hätte das gedacht: Auf die weltberühmten Maler, unter anderem der Wiener Schule, wie Gustav Klimt, Hundertwasser, Egon Schiele, oder den Surrealisten Salvatore Dali, den spanischen Architekten Gaudi, folgen die tapferen gallischen Krieger Asterix und Obelix, immer begleitet vom Hündchen Idefix.
Zur Eröffnung von „Phoenix Des Lumières“ (Januar 2023) in der ehemaligen Hörder Hoesch-Gebläsehalle hatte der Gründer von „Culturespace“, Bruno Monnier, weitblickend versprochen: „Wir wollen die Werke weltberühmter Künstler mit großer Strahlraft versehen und vor allen Dingen der Jugend von heute diese Kunst näher bringen.“ Und nun?
Steht da die vor über 60 Jahren geschaffene französische Comicserie mit Asterix und Obelix gegen Dali und Klimt (Bild: „Der Kuss“)? Andreas Richter, Direktor des Hörder „Lumieres“, hält dagegen: „Wir wollen austesten, was diese Halle technisch in der Lage ist zu leisten, das heißt aber nicht, dass wir nicht auch die Kunst der weltberühmten Maler wieder berücksichtigen.“ Das Publikum jedenfalls erlebt die Abenteuer von Asterix und Obelix mit einem „Voicecover“, der es mit der Lautstärke jeder Disco mühelos aufnehmen kann. Und schließlich kann jeder aufatmen: Die gallischen Helden befreien ihren entführten Druiden Miraculix aus römischer Gefangenschaft, umfassend an den 13 Meter hohen Wänden der Hörder Halle von rund 100 Videoprojektoren und zahlreichen Lautsprechern lebhaft dargestellt.
Infos:
Asterix und Obelix: täglich ab 13.15 Uhr, Einlass alle 45 Minuten
Preise: 16 € Standard, 15 € Senioren, 14 € ermäßigt, 10 € Jugend
Außerdem im Programm:
Im Reich der Pharaonen – Reise ins alte Ägypten jeden Vormittag von 10 bis 13 Uhr
Jeder Dienstag ist Familientag mit vergünstigtem Eintritt
