Schlagzeilen für Hörder Kunst

Foto: romü
Linn Schiffmann Foto: romü

Von Roland Müller | Alle Fans und Liebhaber der Hörder Kunstszene dürfen sich auf einen Almanach und auf eine Hommage (Querschnitt und Würdigung) jener Menschen freuen, die mit ihren künstlerischen Tätigkeiten für Aufmerksamkeit sorgen. Das Porträt dieser Szene („Hörder Artists“) will die Künstlerin und Autorin Linn Schiffmann mit dem Leben und den Werken von 30 bis 40 Kunstschaffenden zeichnen.
Und damit kein Fragezeichen hinsichtlich des englischen Begriffs „Artists“ entsteht, macht Linn Schiffmann gleich zu Anfang des Gespräches klar: „Ich verstehe mich als genderqueer“, – also nicht eindeutig als Mann oder Frau: „Ich hätte statt Artists genauer Künstler und Künstlerinnen im Porträt-Titel schreiben müssen.“ Das aber wäre wohl zu umständlich für den Titel gewesen.

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Integrationspreis 2025 für den Hörder Verein Chancengleich in Europa e.V.

Der 3. Platz ging an den Verein CHANCENGLEICH in Europa e.V. Seit 2015 begleitet und stärkt er Frauen mit Flucht- und Migrationserfahrung. In seiner Laudatio hob Tim Hammerbacher, Geschäftsführer der AWO Dortmund und Vertreter der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände, die Bedeutung von Mitbestimmung und Teilhabe für die Demokratie hervor. Er betonte, dass Eigeninitiative und Engagement gefragt sind, damit Menschen mit und ohne Migrationshintergrund sich begegnen und vor Ort aktiv werden. Besonders hob er das Projekt Kochpioniere hervor: Ehrenamtlich kochen geflüchtete Frauen, die im Sprachcafé des Vereins Deutsch lernen, wöchentlich für wohnungslose Frauen in der Frauenübernachtungsstelle in Hörde. Hammerbacher würdigte außerdem die Arbeit von CHANCENGLEICH in Europa e.V. als Beispiel dafür, wie Integration durch Begegnung, Vertrauen und Verantwortung gelingt. Die Beziehung zwischen Menschen, die füreinander da sind, werde durch Geduld und Herz getragen.

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Hörder Heimatmuseum öffnet wieder mit einer Weihnachtsausstellung „Hörder“ Krippen

Weihnachtskrippe in St. Benno (Benninghofen) Foto: Rolf – Jürgen Spieker
Weihnachtskrippe in St. Benno (Benninghofen) Foto: Rolf – Jürgen Spieker

Das Hörder Heimatmuseum im Westflügel der Hörder Burg war sechs Wochen wegen Umbau geschlossen. Fleißige Hände haben die Abteilungen Bier und Medizintechnik renoviert, neu eingerichtet und gestaltet. Am Donnerstag, 04. Dezember 2025 laden wir von 15.00 – 17.00 Uhr zur Wiedereröffnung ein. Es gibt viel Neues und Altes zu entdecken.
Gleichzeitig eröffnen wir im weihnachtlich geschmückten Museum eine Ausstellung mit Fotos der „Hörder“ Krippen.

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Zum Gedenken: Stolpersteinverlegung am 10.November 2025 in Hörde

Beukenbergstraße 2 Foto: Klaus Lenser
Beukenbergstraße 2 Foto: Klaus Lenser

Von Klaus Lenser | Die Stolpersteine sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, das im Jahr 1992 begann. Mit im Boden verlegten kleinen Gedenktafeln, sogenannten Stolpersteinen, soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden.
Stolpersteine wurden in Deutschland wie auch in 30 weiteren europäischen Ländern verlegt. Mit mehr als 110.000 verlegten Steinen gelten sie als das größte dezentrale Mahnmal der Welt.

Im Podcast von Klaus Lenser erfahren Sie noch mehr zur Verlegung der Stolpersteine mit Blick auf die Auseinandersetzung mit dem Thema durch Schüler und Schülerinnen.
https://www.nrwision.de/mediathek/do-mu-ku-ma-zehn-neue-stolpersteine-in-hoerde-251124

Die Verlegung der Stolpersteine in Dortmund wird im Auftrag des Künstlers, der nicht anwesend sein konnte, vom Jugendring Dortmund in Kooperation mit dem Friedhofsamt Dortmund organisiert und durchgeführt.
Am 10. November 2025 wurden zehn gespendete Stolpersteine in Hörde verlegt.

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