
Von Roland Müller | Das historische Gasthaus „Treppchen“ in Hörde hat seit seiner Gründung in 1763 viel erlebt: Krieg, den Anfang und das Ende der Stahl-Geschichte „Hoesch“, zuletzt Corona, Inflation und die Faßstraße als Dauerbaustelle: Nichts, aber auch nichts hat das „Treppchen“ in die Knie gezwungen: „Sorgen“, fragt Pächter Oliver Schwanke (56) etwas ungläubig, „haben wir nicht.“ Und zur Begründung nennt er an erster Stelle gleich das Personal: „Die zwei Köche, unser Azubi am Herd, die fest angestellte Service-Leiterin und die zehn Aushilfen in der Bedienung verstehen sich gut, man kann sich auf jeden verlassen, jeder ist pünktlich.“ Und diese Situation wirkt an vielen Stellen nach: Das Publikum fühlt sich heimisch, der Mittagstisch ist fast täglich ausgebucht, und zu Corona-Zeiten war das Außer-Haus-Geschäft stark nachgefragt.
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