Mädchen machten einen „Knicks“ und Jungen einen „Diener“
Amüsante und weniger amüsante Erinnerungen an Kindheit und Jugend in Dortmund zwischen 1900 und 1930
Was gehörte zur Einschulung in den Tornister? Wozu brauchte der Lehrer einen Rohrstock?Warum war man so stolz auf seine Schülermütze? Was war die Dortmunder Schülerpromenade? Wohin führten Schulausflüge … und Ausflüge mit den Eltern am Sonntag?
Um diese und ähnliche Fragen geht‘s bei der unterhaltsamen 45-minütigen Lesung, die Rüdiger Wulf – ehemals Leiter des Westfälischen Schulmuseums in Dortmund-Marten – aus sechs aufgeschriebenen Erinnerungen an Kindheit und Jugendzeit in Dortmund zwischen 1900 und 1930 zusammengestellt hat.
Verfasst haben die Texte der Dichter und Studienrat Erich Lotz (1896-1973), der sozialkritische Journalist Georg Schwarz (1896-1943), der Arbeiterschriftsteller und Fotograf Erich Grisar (1898-1955), der Musikwissenschaftler und Pädagoge Rudolf Schroeder (1905-1986), der Stadtbedienstete und Stadthistoriker Karl Neuhoff (1907-2000) sowie die Geschäftsfrau und Schriftstellerin Longa Scheel (1915-2003). Gemeinsam ist ihnen vor allem das eine: dass sie in Dortmund geboren und aufgewachsen sind.
Samstagscafé Lesung mit Rüdiger Wulf
