Kategorie: Blog

Neue Gedenktafel an der ehemaligen Polizeiwache in Hörde

Kunstschmied Sigi Hüwel montierte sein Werk
Kunstschmied Sigi Hüwel montierte sein Werk

Am 15. April 2024 war es soweit: An der ehemaligen Polizeiwache wurde die Nachbildung der Gedenktafel angebracht.
Die ursprüngliche Gedenktafel, vom SPD Ortsverein Hörde Süd 1984 gespendet, war während der Umbauarbeiten Ende 2022 entwendet worden.
Im Verlauf des Umbaus und der Sanierung wurde das Gebäude eingerüstet, so dass man die Gedenktafel nicht mehr sehen konnte. Während dieser Zeit muss sie gestohlen worden sein.
Die Bewohner:innen des Wohnprojektes „Wir aufm Revier“ wollen die Erinnerung an die Verbrechen in dem ehemaligen Gestapo-Gebäude mit der neuen Gedenktafel wachhalten. Sie haben einen Kunstschmied beauftragt, eine originalgetreue Nachbildung zu schaffen. Sigi Hüwel hat sein Werk am 15. April eigenhändig montiert. Spätestens Gründonnerstag 2025 kann die Tradition der Kranzniederlegung unter der Tafel wieder aufgenommen werden. Aber bereits vorher soll gemeinsam mit der SPD eine würdige Feierlichkeit geplant werden.

Nachbarschaftsprogramm 2024 der Stadt Dortmund

Imker-Seminar Foto Cornelia Schulz
Imker-Seminar Foto Cornelia Schulz

Die 2. Förderrunde in diesem Jahr ist gestartet. Mit dem Nachbarschaftsprogramm will die Stadt Dortmund, unterstützt von der Gemeinwohlstiftung der Sparkasse, gemeinnützigen Vereinen dabei helfen, spannende Ideen, Projekte und Aktionen für nachbarschaftlichen Zusammenhalt, für das positive Mit- und Füreinander sowie für das Entstehen von Begegnungsmöglichkeiten in den Nachbarschaften und Quartieren, in die Tat umzusetzen.
Gefördert werden, ehrenamtliches Engagement, Vielfalt und Toleranz, Gemeinschaft und Partizipation sowie Barrierefreiheit und Inklusion insbesondere im Kinder-, Jugend- und Senioren-, Gesundheits- und Behindertenbereich, im Sport, der Wissenschaft, der Forschung und Bildung sowie der Kunst und Kultur.
Bis zum 14.06.2024 ist Zeit, den Antrag bei der Stadt Dortmund einzureichen.

Ein Bürgerhaushalt für Hörde

Die Bezirksvertretung Hörde hat für 2024 einen Bürgerhaushalt eingesetzt, der durch eine Jury verteilt werden soll. In Höhe von 10.000 € sind Mittel bereitgestellt worden. Damit folgt die Bezirksvertretung Hörde der Idee des Stadtteilfonds, der in den Jahren 2013 bis 2022 über 100 Projekte mit insgesamt 280.000 € förderte.
Diese Information gab es im Rahmen des Hörder Forum No. 5, das die Arbeit der Bezirksvertretung Hörde zum Thema hatte. Den Bericht über das Forum findet man hier. Klaus Lenser hat auch wieder einen Podcast über die Veranstaltung gemacht.

Wie beim Stadtteilfonds ist eine Bewohnerjury aus sechs Personen gebildet worden, die drei- bis viermal im Jahr tagen und über die Projekte unabhängig entscheiden soll. Im Unterschied zu früher können ab jetzt Projekte im ganzen Stadtbezirk Hörde beantragt und gefördert werden. Der Stadtbezirk Hörde umfasst die Stadtteile Holzen, Höchsten, Wichlinghofen, Wellinghofen, Benninghofen/Loh, Hacheney, Syburg und Hörde.

Erste Projektideen können vom 01.05. bis 31.07.2024 eingereicht werden. Die zweite Einreichungsphase wird vom 01.09. bis zu 31.10.2024 gehen. Jeweils kurz danach wird die Jury über die Anträge entscheiden.

Anträge können formlos an die Geschäftsstelle des Bürgerhaushaltes gerichtet werden.

Kontakt: uspangenberg@stadtdo.de oder/und bvst-hoerde@dortmund.de

Schlaraffia Truymannia: Kunst, Freundschaft und Humor

Eine neue Podcast Folge von „DO-MU-KU-MA“ findet sich unter „Hörde im Radio“
„Schlaraffia® ist die innige Gemeinschaft von Männern, die in gleichgesinntem Streben die Pflege der Kunst und des Humors unter gewissenhafter Beachtung eines gebotenen Zeremoniells bezweckt und deren Hauptgrundsatz die Hochhaltung der Freundschaft ist“
Die Schlaraffia Truymannia, die sich in Dortmund-Hörde in ihrer Sigiburg von Oktober bis April jeden Freitag trifft, gehört zu einem weltweiten Männerbund.
Die Schlaraffen sagen selbst:
„Bei uns ist das anders. Wir haben nichts mit körperlicher Genusssucht zu tun. Wir genießen unter gleichgesinnten Freunden eine geistige Nahrung, indem wir uns im Wesentlichen mit Kunst und Kultur beschäftigen. Wir legen Wert auf einen freundschaftlichen und humorvollen Umgang miteinander, wobei jedermann, also jeder Schlaraffe, berechtigt und aufgerufen ist, nach seinen Kräften und Fähigkeiten weltweit zum Gelingen der Vereinsversammlungen (Sippungen) beizutragen.“

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Die kulturgeschichtlichen Spaziergänge starten wieder

Foto Cornelia Suhan
Foto Cornelia Suhan

Jugendstil und Historismus an Fassaden in Hörde
Um die repräsentativen Häuser in Hörde geht es in einem Rundgang von 14 bis 16 Uhr am Samstag, 4. Mai. Bis zur Eingemeindung 1928 war Hörde eine selbständige Stadt. In der industriellen Entwicklung hatte sie mit der Gründung der Hermannshütte sogar einen Vorsprung vor der Nachbarstadt Dortmund. Das daraus resultierende Selbstbewusstsein zeigt sich noch heute in repräsentativen Bauten, von denen auch Reste des Jugendstils zeugen. Großzügig gestaltete Häuser finden sich beispielhaft an der Hörder Rathausstraße. Vielleicht bescheidener, aber nicht weniger interessant sind die Straßenzüge südlich der Bahnlinie, zum Beispiel rund um den Hörder Neumarkt. Der Rundgang beginnt und endet an der Schlanken Mathilde und führt durch beide Seiten des Stadtteils. Treffpunkt: Schlanke Mathilde, 4. Mai, um 14 Uhr.
Karten für alle Führungen müssen im Vorfeld im Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Hansastraße 3, gekauft werden. Die Führungen kosten 8,50 Euro (4,20 Euro ermäßigt).