So war die Nacht der Lichter in Hörde

Die vierte Nacht der Lichter lockte am vergangenen Freitag, 6. Februar wieder viele Menschen in Hörde vor die Tür. An insgesamt 13 Lichterstationen luden Einrichtungen, Initiativen, Kitas, Vereine und Kunstschaffende zum Verweilen, Mitmachen und Begegnen ein.
Passend zu den winterlichen Temperaturen sorgten mehrere Lagerfeuer an unterschiedlichen Orten für Wärme. Kinder zogen mit selbstgebastelten Lichtertieren und Lichtschwertern durch den Stadtteil, während Jung und Alt Märchen, Gedichten, Chor- und Instrumentalmusik lauschten, Boule spielten oder Kunst betrachteten. Auch Essen und warme Getränke fehlten nicht.
„Wir hatten einen schönen Abend im Atelier und wollen im nächsten Jahr gerne wieder mit dabei sein“, sagt Michael Schulz-Runge vom Atelier Dreisam – eine Rückmeldung, die viele Beteiligte teilten.

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Neue Podcastfolge: Wenn Steine Geschichten erzählen

Foto: Besim Mazihipi
Foto: Besim Mazhiqi

Heimatforscher wie Willi Garth sind immer fasziniert, wenn es ihnen gelingt, Steine zum Reden zu bringen. In der neuen Folge der Podcastreihe „Zwischen Himmel und Hörde“ beschäftigt er sich mit Wappensteinen und Grabplatten aus dem ehemaligen Kloster Clarenberg, die heute an einem Denkmal vor und als Original in der Stiftskirche hängen und von vergessenen Adelsfamilien künden.
Er berichtet von der Entdeckung bei Bauarbeiten, als in den 1930er Jahren Putzschichten am Klostergebäude abgetragen wurden und alte Sandsteinreliefs zum Vorschein kamen.

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Still ruht der See

Der Phoenix See zeigt sich im Winter von einer stillen, fast magischen Seite. Eine dünne Eisschicht legt sich über das Wasser, der Schnee dämpft jedes Geräusch – und plötzlich versteht man, warum man solche Flächen „spiegelglatt“ nennt. An der Hörder Burg spiegelt sich die winterliche Landschaft im Eis, als hätte jemand die Welt kurz angehalten.

Die dichte Schneedecke verwandelt das vertraute Panorama in eine ruhige weiß-graue Winterlandschaft. Man genießt die besondere Atmosphäre, schlendert langsamer, bleibt öfter stehen. Selbst die Wasservögel müssen vorübergehend zu Fuß gehen, bis sich wieder freie Wasserflächen öffnen. Ein seltener Moment der Ruhe – klar, kalt und wunderschön.

Fotos: Jutta und Jochen Deschner, Horst Wagner

Kultursommer Hörde kommt im Juni

Im Sommer 2026 wird Hörde International mit Unterstützung durch die Bezirksvertretung Hörde und das StadtbezirksMarketing Hörde einen weiteren Akzent in Sachen Kulturveranstaltung setzen. In der Tradition der vergangenen Brückenfeste wird es für das Hörder Zentrum ein neues Format geben: den KULTURSOMMER HÖRDE.

Am 27. Juni 2026 von 12:00 bis 22:00 ist es soweit. Neben einem ambitionierten Musikprogramm an der Schlanken Mathilde, im Bürgersaal und in der Fußgängerzone wird der Kultursommer durch die zahlreichen Hörder Initiativen und deren Aktivitäten bereichert.

Der „Kultursommer Hörde“ ist BESONDERS, weil er,
– den Schwerpunkt auf die Hörder Altstadt legt
– ein Mitmachfest ist
– Musik, Kunst und Kultur
– umsonst und für alle präsentiert
– bunt und divers ist
– das soziale und kulturelle Leben Hördes einbezieht
– Generationen und verschiedene Kulturen verbindet.

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Mehr Platz für das Goethe-Gymnasium

Foto: Jutta Sankowski
Foto: Jutta Sankowski

Der bisher nur vorübergehend genutzte Standort am Entenpoth 34 (ehemalige Frenzelschule) soll ausgebaut und noch bis zum Schuljahr 2035/36 erhalten bleiben.
Gute Nachrichten für das Goethe-Gymnasium: Der Verwaltungsvorstand der Stadt Dortmund hat sich dafür ausgesprochen, den Teilstandort am Entenpoth 34 weiter zu nutzen und auszubauen – und zwar bis zum 31. Juli 2035. So sollen Schülerinnen und Schüler auch langfristig von zusätzlichen Räumen profitieren.
Grund dafür sind die steigenden Schülerzahlen in Dortmund. Der Rat der Stadt hatte deshalb schon 2023 beschlossen, das Goethe-Gymnasium in Hörde auf fünf Schulzüge zu erweitern. Am Hauptstandort sind die Kapazitäten jedoch bereits ausgeschöpft, sodass aktuell schon vier Klassenräume an der ehemaligen Frenzelschule genutzt werden.

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