…dem Zeichner von Flossenbürg und ergänzend Skizzen aus dem Zyklus „Antlitz der Opfer“
Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der tschechischen Generalkonsulin in Düsseldorf Frau LARISCHOVÁ und Herrn Bürgermeister SCHILFF.
Georg Hans TRAPP (1900-1977), geboren in der Nähe von Teplitz/Westböhmen (heute Teplice/CZ / Tschechien) war der Illustrator der sudetendeutschen Sozialdemokratie. Er arbeitete für Zeitungen, Buchtitel, Jahrbücher u.a. und schuf Bilder mit politischem Anspruch.
Durch diese Arbeit und politische Aussagen war er das Ziel nationalsozialistischer Verfolgung. Nach dem Münchner Abkommen (Oktober 1938) emigrierte er nach Norwegen.
1940 erfolgte der Einmarsch der deutschen Truppen. TRAPP wurde Anfang 1943 in Norwegen verhaftet, dort inhaftiert und kam u.a. nach Flossenbürg, Hersbruck und Dachau. Er überstand als einer von 2 Überlebenden den Todesmarsch von ca. 600 Gefangenen und erreichte das KZ Dachau. Nach der Befreiung 1945 kehrte er kurz nach Teplitz zurück und kam mit seiner Frau Ende 1945 in Gränna /Schweden an. Dort wurden sie sesshaft. Direkt nach der Ankunft im Quarantänelager brach bei TRAPP das Erlebte durch, er schuf die Bilder zum „Antlitz der Opfer“.
Jeweils mittwochs, am 9., 16., 23. und 30. September von 15.30 bis 17.30 h steht Frau Kalkofen-Frahne -Mitglied des Bundesvorstandes der Seliger-Gemeinde- für Nachfragen zur GHT-Ausstellung im Café zur Verfügung. Die Ausstellung der Seliger-Gemeinde e.V. bleibt bis zum 3. Oktober 2026.
