
Von Roland Müller | Der Name „Aufbruch“ weist eher auf frische und junge Aktivitäten hin – beim „Café Aufbruch“ haben jedoch Damen im Rentenalter oder bereits mit 80 Lebensjahren die Initiativen in der Hand. Erst recht, als der Verein am Schildplatz jetzt seinen 20. Geburtstag feierte.
Einen gewählten Vorstand – wie in jedem Verein – gibt es nicht, erklärt Christine Hinrichsen, die mit 79 Jahren zuweilen auch das Wort führt: „Wir verstehen uns als Café für alle, die sich auf ihre Fahnen den Schutz der Umwelt, öko-soziale Projekte und soziale Gerechtigkeit geschrieben haben.“ Und beim Jubiläum wurden auch zwei unterschiedliche Plakate sichtbar: Matriarchat und Patriarchat, ein jedes – natürlich – mit unterschiedlicher Aussagekraft.
